Mehr Sicherheit
Unsere Schiffe sind sicherer
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Schiffe mit einem höheren Sicherheitsniveau zu bauen, als nach den geltenden Stabilitätsvorschriften der IMO (International Maritime Organization) gefordert wird.
Zu diesem Zweck haben wir einen eigenen Bewertungsindex, basierend auf Langzeitauftretenswahrscheinlichkeiten, eingeführt (Insufficient Stability Event Index, ISEI), mit dem sich Schiffe hinsichtlich gefährlicher Situationen im Seegang, beispielsweise durch parametrisches Rollen, quantitativ bewerten lassen.
Abhängig von dem Seegebiet und dem Druck zur Pünktlichkeit besteht ein Risiko für Seeschlag. Die Häufigkeit und die Folge von Seeschlag wird in einer Kombination von Seegangsrechnung, Statistik und Finite-Elemente-Rechnung analysiert und ausgewertet. Diese Auswertungen ermöglichen durch einen Aufwand-Nutzen-Vergleich das Aufzeigen unterschiedlicher Verbesserungsansätze.
Höchster Komfort für Crew & Passagiere
Das Seegangsverhalten von Schiffen beeinflusst neben der Sicherheit in Bezug auf Schäden und Verlust von Schiff und Ladung auch Personen an Bord. Durch Langzeitsimulationen in typischen Seegängen des betrachteten Seegebietes lassen sich Aussagen über Rollwinkel und Beschleunigungen an vorgegebenen Orten an Bord ermitteln. Die Seegangsanalyse baut auf sehr detailliertes Wissen über den zeitlichen und räumlichen Verlauf von Wetterbedingungen über mehrere Jahre, zum Beispiel die 43 Jahre Hindcast Daten der GKSS für die südliche Nordsee, auf.
Zur Sicherheit der Crew sind hohe Beschleunigungen auf der Brücke und in anderen Arbeitbereichen zu vermeiden. Diese können insbesondere durch eine Kombination von hoher Stabilität, starkem Seegang und hoher Lage ausgelöst werden. Durch entsprechende Gestaltung der Rumpfform und weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Seeverhaltens (z. B. Rolldämpfungssysteme) kann den Komfortanforderungen der Kunden entsprochen werden. Das durch Schiffsbewegungen ausgelöste Unbehagen bzw. Seekrankheit kann durch Seegangsanalysen qualitativ bewertet werden und entsprechende Maßnahmen für ein höheres Komfortniveau ergriffen werden.
Damit Ihre Ladung sicher ankommt
Eine Optimierung des Seegangsverhaltens von Schiffen dient, neben dem Erreichen einer hinreichend hohen Sicherheit in Bezug auf Schäden und Verlust von Schiff, Ladung und Personen an Bord, auch der Reduzierung von wetterabhängigen Ausfallzeiten. Durch Langzeitsimulationen in typischen Seegängen des betrachteten Seegebietes lassen sich Aussagen über Rollwinkel und Beschleunigungen an vorgegebenen Orten an Bord ermitteln.
Die Fragestellung, wie häufig die Ladung gegen Verrutschen gesichert werden muss, kann dadurch beantwortet werden. Durch entsprechende Gestaltung der Rumpfform und weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Seeverhaltens (z. B. Rolldämpfungssysteme) kann die Einsatzfähigkeit des Schiffes entsprechend den Kundenanforderungen optimiert werden.
Die FSG hat in der Vergangenheit wetterabhängige Laschvorschriften in Zusammenarbeit mit den nationalen Behörden erarbeitet. Dadurch konnten unsere Kunden ohne einen Sicherheitsverlust eine bedarfsorientierte Laschanweisung anwenden, wodurch Zeit im Hafen gespart wird.
Bei den Charterern immer beliebt
So wie wir für Sie ein verlässlicher Partner sind, so wollen auch Sie Ihren Charterern Sicherheit sowie kommerzielle, terminliche und operative Qualität bieten.
Mit unseren Schiffen legen Sie den Grundstein für Ihren nachhaltigen Erfolg. Niedrigste Treibstoffverbräuche, hervorragende Seegangseigenschaften, maximales Cargovolumen, optimierter Schiffsbetrieb bzgl. der erforderlichen Besatzungsstärke sowie geringe Instandhaltungskosten ermöglichen es Ihnen, wettbewerbsfähige Charterverträge anzubieten.
Die Umwelt immer im Blick
Mögliche Umweltverschmutzungen stellen ein hohes Risiko im Schiffsbetrieb dar. Ein guter Schiffsentwurf will daher nicht nur Menschen und Ladung an Bord sichern, sondern konzentriert sich auch besonders auf den Schutz der Meeresumwelt.
Das wohl bedeutsamste Risiko ist der Verlust von Treibstoff. Die Wahrscheinlichkeit eines Ölaustritts nach einer Kollision oder Grundberührung muss so weit wie möglich reduziert werden. Der für die Fragen der Meeresverschmutzung zuständige technische Ausschuss der IMO erarbeitete hierzu eine neue Richtlinie. Als neue Version der Anlage MARPOL Annex I Reg. 12 A verändert die Vorschrift die Auslegung der Treibstofftanks. Sie muss nun nicht mehr zwangsläufig nach deterministischen Regeln erfolgen, sondern kann alternativ auf Ölaustrittswahrscheinlichkeiten für unterschiedliche Unfallszenarien basieren. Dieses Regelwerk eröffnet die Möglichkeit zu einer weiteren Optimierung des Schiffsentwurfes und wird daher von der FSG konsequent angewendet.
Weiterhin können unterschiedliche Maßnahmen zum Schutz vor Ölaustritt im Schiffsbetrieb ergriffen werden, so zum Beispiel durch den Einsatz geeigneter Stevenrohrdichtungen. Als herausragendes Beispiel können hier die Doppelendfähren für unseren Kunden BC Ferries genannt werden, auf denen selbst das durch die Fahrzeuge auf die geschlossenen Decks getragene Wasser aufgefangen und gereinigt wird, um mögliche, von den Fahrzeugen resultierende Ölverschmutzungen auszuschließen.
Auch in anderen Bereichen entwickelt die FSG gemeinsam mit ihren Kunden kontinuierlich Lösungen, die zum Schutz der Umwelt beitragen. Hierzu gehören unter anderem der Entwurf und die Umsetzung moderner Konzepte zum Beispiel in Bezug auf Müllmanagement oder Ballastwasserbehandlung. Gemeinsam wollen wir die Risiken einer ungewollten Beeinträchtigung der Meeresumwelt soweit wie möglich minimieren.







